Jahn Regensburg motiviert: "Haben Verantwortung"

Regensburg (dpa/lby) - Jahn Regensburg will auch nach dem fixierten Klassenverbleib in der 2. Fußball-Bundesliga weiter um Siege kämpfen und zu keiner Wettbewerbsverzerrung im Abstiegskampf beitragen.
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Sebastian Stolze von Regensburg (r) jubelt mit Marco Grüttner. Foto: Armin Weigel/dpa
dpa Sebastian Stolze von Regensburg (r) jubelt mit Marco Grüttner. Foto: Armin Weigel/dpa

Regensburg (dpa/lby) - Jahn Regensburg will auch nach dem fixierten Klassenverbleib in der 2. Fußball-Bundesliga weiter um Siege kämpfen und zu keiner Wettbewerbsverzerrung im Abstiegskampf beitragen. "Wir haben eine Verantwortung gegenüber anderen Mannschaften. Wir dürfen es nicht einfach herschenken und haben die Pflicht, alles zu geben", sagte Stürmer Marco Grüttner vor der Partie beim FC St. Pauli am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) an. Am vorletzten Spieltag sind die Ostbayern bereits rechnerisch gerettet - Pauli ist dagegen noch nicht durch. "Bei St. Pauli geht es auch noch um was", erklärte Erik Wekesser.

Nach dem entscheidenden 2:1-Zittersieg über den Karlsruher SC am Mittwochabend war die Freude und Erleichterung groß beim SSV. Die abschließenden Begegnungen in Hamburg und eine Woche später gegen Erzgebirge Aue sollen aber mehr als nur ein lockeres Auslaufen eines komplizierten Jahres samt all der Corona-Folgen werden.

Auch Trainer Mersad Selimbegovic fordert von seinen Schützlingen noch zweimal vollen Einsatz. Er muss den gelbgesperrten Verteidiger Benedikt Gimber ersetzen. Stammtorwart Alexander Meyer könnte wie schon gegen den KSC wegen einer Innenbandverletzung ausfallen. Er ist zwar wieder im Training. "Wir müssen schauen, wie sein Knie morgen auf die Belastung reagiert", sagte der Coach. "Wenn Alex Meyer ein bisschen Zweifel hat, dann kommt er nicht zum Einsatz."

"Für uns ist nicht Schluss. Wir haben noch zwei Spiele, wollen sechs Punkte und einen ordentlichen Saisonabschluss", kündigte Grüttner an. Der Kapitän steht persönlich vor einem emotionalen Finish. Er wird Regensburg und den Profi-Fußball im Sommer verlassen und als Spielertrainer in seine schwäbische Heimat zum SGV Freiberg zurückkehren. In vier Jahren erzielte Grüttner 45 Liga-Tore für die Oberpfälzer und ist damit Rekordtorschütze. "Man zählt die Tage runter", räumte der inzwischen 34-Jährige ein.

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