Jagdverband: Corona-Daheimbleiber sind Stress für Wildtiere

München (dpa/lby) - Der Bayerische Jagdverband befürchtet, dass die derzeit vielen Bayern-Urlauber bei den Wildtieren Stress auslösen. "Viele unserer Tiere sind Fluchttiere, sie sind nicht an den Menschen gewohnt.
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Zwei Rehe stehen auf einem Getreidefeld. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
dpa Zwei Rehe stehen auf einem Getreidefeld. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

München (dpa/lby) - Der Bayerische Jagdverband befürchtet, dass die derzeit vielen Bayern-Urlauber bei den Wildtieren Stress auslösen. "Viele unserer Tiere sind Fluchttiere, sie sind nicht an den Menschen gewohnt. Die Tiere weichen aus, bevor wir bemerken, dass ein Reh, ein Fuchs oder ein Wildschwein im Dickicht steht. Wenn jetzt aber so viele Menschen in die Wälder, an die Seen und Berge strömen, wird es immer schwieriger für die Tiere auszuweichen", sagte der Vizepräsident des Bayerischen Jagdverbands, Thomas Schreder, in einem Interview mit dem "Münchner Merkur" (Dienstagsausgabe).

Schreders Tipps: Sorgsam radeln und wandern, auf den Wegen bleiben, nicht zu jeder Tageszeit unterwegs sein und Hunde bei sich behalten. Von Zugangsbeschränkungen der Wälder hält Schreder erstmal nichts. "Wir haben ein freies Betretungsrecht im Wald", betonte er. Man könne jedoch durch die Kapazitäten der Zuwege und Parkplätze regulierend eingreifen. "Wünschen würde ich mir schon, dass nicht jeder letzte Winkel überlaufen wird. Aber die Organisation und die Kontrolle einer Begrenzung wird eine große Herausforderung sein."

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