Italiener schmuggeln vier Kilo Kokain im Zug

Zwei Italiener haben vier Kilo Kokain und mehrere andere Drogen in einem Zug von München nach Venedig geschmuggelt. Beide wurden festgenommen, gegen sie erging Haftbefehl.
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Im Boden der beiden Koffer der Italiener war eine zweite Schicht eingezogen.
LKA Bayern Im Boden der beiden Koffer der Italiener war eine zweite Schicht eingezogen.

München - Am Dienstag kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein/Schiene im EN 463 (München-Budapest) kurz nach Mitternacht zwei italienische Staatsangehörige. Die beiden konnten Fahrkarten vorzeigen, die zeigten, dass sie, vom Flughafen Frankfurt/Main kommend, nach Venedig wollten.

Im Rucksack der 28-jährigen Italienerin fanden die Polizisten in einer Kosmetiktasche ein Fläschchen Methadon. Die darauf folgende Durchsuchung der beiden mitgeführten Koffer des Pärchens zeigte dann, dass diese doppelte Böden hatten.

Vier Kilo Koks im doppelten Boden

Darin waren insgesamt drei Päckchen Kokain mit einem Gesamtgewicht von ungefähr vier Kilogramm und zwei Päckchen mit insgesamt einem Kilogramm Metamfetamin versteckt. Die 28-Jährige und ihr 36-jähriger Begleiter wurden festgenommen.

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Die verständigte Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Südbayern (GER) des Bayerischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes München übernahm zusammen mit der Staatsanwaltschaft Traunstein die weiteren Ermittlungen.

Gegen beide wurde durch die Staatsanwaltschaft Traunstein Haftbefehl beantragt, der vom Amtsgericht Rosenheim erlassen wurde. Die beiden Italiener wurden in Justizvollzugsanstalten gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

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