IS-Prozess: Ehemann von Jennifer W. als Zeuge geladen

München (dpa/lby) - Vor dem Oberlandesgericht München geht heute der Prozess um ein verdurstetes jesidisches Sklavenmädchen weiter. Dabei ist der Ehemann der Angeklagten Jennifer W.
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Ein Baum steht an einem Acker am Stadtrand von Lohne. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
dpa Ein Baum steht an einem Acker am Stadtrand von Lohne. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

München (dpa/lby) - Vor dem Oberlandesgericht München geht heute der Prozess um ein verdurstetes jesidisches Sklavenmädchen weiter. Dabei ist der Ehemann der Angeklagten Jennifer W. nach Gerichtsangaben als Zeuge geladen. Der mutmaßliche Anhänger der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) soll ein jesidisches Sklavenmädchen im Jahr 2015 bei praller Sonne und großer Hitze im Hof seines Hauses im irakischen Falludscha angekettet haben. Das Kind soll verdurstet sein. Seine Ehefrau, eine 28 Jahre alte Deutsche aus Lohne in Niedersachsen, ist wegen Mordes angeklagt, weil sie dabei zugesehen haben soll. Ihren Ehemann erwartet ein eigenes Strafverfahren. Auch darum könnte er sich womöglich auf ein Zeugnisverweigerungsrecht berufen.

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