"Intellektuelle Instanz": Festspiele trauern um Sprecher

Die Bayreuther Festspiele trauern um ihren langjährigen Sprecher Peter Emmerich. "Die Bayreuther Festspiele sind ärmer ohne ihn, sein jäher Verlust wird ohne weiteres und schnell kaum zu ersetzen sein", hieß es am Donnerstag in einem Nachruf auf der Homepage der Festspiele.
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Peter Emmerich, Sprecher der Bayreuther Festspiele, steht vor dem Festspielhaus. Foto: Marcus Führer/dpa/Archivbild
dpa Peter Emmerich, Sprecher der Bayreuther Festspiele, steht vor dem Festspielhaus. Foto: Marcus Führer/dpa/Archivbild

Bayreuth - Die Bayreuther Festspiele trauern um ihren langjährigen Sprecher Peter Emmerich. "Die Bayreuther Festspiele sind ärmer ohne ihn, sein jäher Verlust wird ohne weiteres und schnell kaum zu ersetzen sein", hieß es am Donnerstag in einem Nachruf auf der Homepage der Festspiele. Am Vorabend hatte Leiterin Katharina Wagner den plötzlichen Tod ihres langjährigen Mitarbeiters im Alter von 61 Jahren bestätigt. Über die Todesursache wurde zunächst nichts bekannt. Emmerich sei tot in seiner Wohnung aufgefunden worden, sagte Wagner der Deutschen Presse-Agentur, nachdem zuvor der "Nordbayerische Kurier" über Emmerichs Tod berichtet hatte.

Die Festspiele würdigten Emmerich, der mehr als 30 Jahre lang ihr Sprecher war, als "zentrale intellektuelle Instanz". "Gerade in heiklen Situationen verstand er es stets, den richtigen Tonfall und die angemessene Wortwahl zu finden." Die Festspiele seien "schockiert und fassungslos". Der Tod habe Emmerich "mitten aus dem Leben und seiner Arbeit" gerissen.

"Festspielleiterin Katharina Wagner verliert mit ihm nicht nur einen hoch erfahrenen und loyalen Mitarbeiter, sondern auch einen verlässlichen Vertrauten" hieß es in dem Nachruf. Die Festspiele "halten inne und verneigen sich in hoher Anerkennung".

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