Insektenforschung fehlt es an Experten

Biologen haben in den vergangenen Jahren mit Erbgut-Untersuchungen Tausende neue Tierarten entdeckt, vor allem Insekten. Doch es fehle an Experten, um die Funde zu bestimmen, sagte Jérôme Moriniere von der Zoologischen Staatssammlung München der Deutschen Presse-Agentur.
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Stefan Schmidt, Insektenforscher an der Zoologischen Staatssammlung, mit einem Kasten mit präparierten Insekten. Foto: Tobias Hase/Archiv
dpa Stefan Schmidt, Insektenforscher an der Zoologischen Staatssammlung, mit einem Kasten mit präparierten Insekten. Foto: Tobias Hase/Archiv

München - Biologen haben in den vergangenen Jahren mit Erbgut-Untersuchungen Tausende neue Tierarten entdeckt, vor allem Insekten. Doch es fehle an Experten, um die Funde zu bestimmen, sagte Jérôme Morinière von der Zoologischen Staatssammlung München der Deutschen Presse-Agentur. Von den mehr als 30 000 in Deutschland bekannten Insektenarten seien ein Drittel Käfer und Schmetterlinge. "Damit befassen sich aber 90 Prozent der Taxonomen." Unscheinbarere Arten kämen da schlechter weg. "Wespen und Fliegen haben nicht so eine Lobby wie Käfer und Schmetterlinge." Zur Bestimmung mancher Funde seien schon Spezialisten aus Russland nach München geholt worden.

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