Infineon peilt Milliardenumsatz in Südkorea an

Der Chiphersteller Infineon will sein Südkorea-Geschäft ausbauen. Der Dax-Konzern strebt dort nach Angaben von Asien-Chef Chua Chee Seong einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Dollar (knapp 900 Millionen Euro an) an.
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Flaggen mit dem Logo von Infineon flattern im Wind. Foto: Matthias Balk/Archivbild
dpa Flaggen mit dem Logo von Infineon flattern im Wind. Foto: Matthias Balk/Archivbild

Neubiberg - Der Chiphersteller Infineon will sein Südkorea-Geschäft ausbauen. Der Dax-Konzern strebt dort nach Angaben von Asien-Chef Chua Chee Seong einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Dollar (knapp 900 Millionen Euro an) an. Auch in Indien sieht der Manager Potenzial. "Das wird der nächste Wachstumsmarkt", sagte er dem "Handelsblatt" (Donnerstag). "Es geht dort nicht so schnell wie in China, aber das Land wird wichtiger." Seit einigen Jahren wachse der Umsatz dort zweistellig.

Infineon will nicht nur mit großen Konzernen, sondern auch mit aufstrebenden kleineren Firmen ins Geschäft kommen. Südkorea ist für das Unternehmen neben China und Japan der mit Abstand wichtigste asiatische Markt. In Vietnam und Indonesien will Infineon ebenfalls zulegen. Vorstandschef Reinhard Ploss setzt große Hoffnungen in die Region - zumal wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China immer mehr Unternehmen Waren in Vietnam fertigen lassen, um die hohen Einfuhrzölle zu umgehen, die US-Präsident Donald Trump verhängt hat.

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