In Haus verschanzt – Mann bedroht Einsatzkräfte mit Pistole

Zunächst soll er seine Familie bedroht haben, dann eskaliert die Lage: Ein 18-Jähriger löst in Reisbach einen Großeinsatz aus. Warum die Polizei mit Hubschrauber und über 20 Streifenwagen anrückte.
dpa |
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Mehr als 20 Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz. (Symbolbild)
Mehr als 20 Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz. (Symbolbild) © Rolf Vennenbernd/dpa
Reisbach

Ein junger Mann hat in Niederbayern für einen Großeinsatz von Rettungskräften gesorgt. Der 18-Jährige sei offenbar psychisch beeinträchtigt gewesen und habe sich aggressiv seiner Familie gegenüber verhalten, teile die Polizei mit. Als die Beamten eingetroffen seien, soll sich der Verdächtige eine Pistole und geschnappt und in einem Haus in Reisbach (Landkreis Dingolfing-Landau) verschanzt haben.

In dem Haus zündete er am Freitagabend nach bisherigen Erkenntnissen Möbel an, zielte mit der Waffe aus einem Fenster auf Polizisten und warf schwere Gegenstände auf einen Streifenwagen. Das Auto war danach nicht mehr fahrbereit. Bei einem erfolglosen Fluchtversuch wurde der 18-Jährige leicht verletzt.

Hoher Sachschaden

Der junge Mann wurde in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Verdachts verschiedener Gewaltdelikte und Brandstiftung ermittelt.

An dem Einsatz waren den Angaben nach mehr als 20 Polizeistreifen, ein Polizeihubschrauber, 4 Besatzungen des Rettungsdienstes und 10 Feuerwehren beteiligt. Eine Gefahr für Unbeteiligte habe nicht bestanden. Das Wohngebäude ist nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden liegt im sechsstelligen Bereich.

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