In Bayern kein Anstieg bei nicht bestandenen Abiturprüfungen

München (dpa/lby) - Entgegen dem Bundestrend ist die Zahl der Schüler, die durch das Abitur fallen, im Freistaat weitgehend konstant. "In Bayern ist kein Negativtrend bei den nicht bestandenen Abiturprüfungen festzustellen", erläuterte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands (bpv), Michael Schwägerl, am Dienstag.
| dpa
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München (dpa/lby) - Entgegen dem Bundestrend ist die Zahl der Schüler, die durch das Abitur fallen, im Freistaat weitgehend konstant. "In Bayern ist kein Negativtrend bei den nicht bestandenen Abiturprüfungen festzustellen", erläuterte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands (bpv), Michael Schwägerl, am Dienstag. "Seit dem G8-Abitur liegen die Durchfallerquoten in Bayern zwischen 3,1 Prozent (2016) und 3,9 Prozent (2012)." Auch für 2018 erwarte der Philologenverband, der die Gymnasiallehrer vertritt, einen Wert in diesem Bereich.

Eine Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hatte gezeigt, dass bundesweit die Quote der nicht bestandenen Prüfungen in den vergangenen neun Jahren nahezu stetig gestiegen war. Während im Abiturjahrgang 2009 laut Statistik der Kultusministerkonferenz (KMK) noch 2,39 Prozent der Schüler durchgefallen waren, waren es 2017 schon 3,78 Prozent.

In Bayern beginnt das Abitur in diesem Jahr am 30. April mit der schriftlichen Prüfung in Deutsch, es folgen Mathematik (3. Mai) und das dritte schriftliche Prüfungsfach (8. Mai). Die beiden mündlichen Prüfungen werden zwischen dem 20. und 31. Mai abgelegt. Wer besteht, bekommt sein Zeugnis Ende Juni überreicht. Bei der Note liegen die Schüler laut bpv im Schnitt seit Jahren konstant zwischen 2,35 und 2,31.

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