Immer mehr Störche verbringen Winter in Bayern

Mehr als 200 Vögel überwintern mittlerweile lieber in Bayern als in den Süden zu ziehen. Das sind im Vergleich zu vor 14 Jahren etwa vier Mal so viele Vögel. Doch der Klimawandel scheint dafür nicht der Grund zu sein.
| dpa/lby
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Hilpoltstein - Immer mehr Weißstörche überwintern in Bayern. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) hat inzwischen mehr als 200 Vögel erfasst, die lieber im Freistaat bleiben als in den Süden zu ziehen.

Vor 14 Jahren seien es nur etwa 50 Störche gewesen, die sich den gefährlichen Weg in ein südliches Winterquartier gespart hätten, sagte die LBV-Storchenexpertin Oda Wieding am Mittwoch.

 

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Auslöser dafür, dass die Tiere überhaupt in Bayern überwintern, seien Zuchtprogramme in den 1950er und 1960er Jahren in der Schweiz, dem Elsass und Baden-Württemberg gewesen, sagte Wieding. Der Klimawandel lasse sich zumindest am Verhalten der bayerischen Störche nicht belegen.

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