Imam Idriz: Söder darf Muslime nicht vergessen

Penzberg (dpa/lby) - Der muslimische Geistliche Benjamin Idriz hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) aufgefordert, in den Dialog mit Kirchenvertretern zur Corona-Krise auch den Islam einzubeziehen. "Bekanntlich stellt der Islam nach dem Christentum die mit Abstand größte Religionsgemeinschaft im Freistaat", schrieb der auch über seine Islamische Gemeinde im oberbayerischen Penzberg hinaus bekannte Imam Idriz am Freitag in einem Brief an Söder.
| dpa
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Penzberg (dpa/lby) - Der muslimische Geistliche Benjamin Idriz hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) aufgefordert, in den Dialog mit Kirchenvertretern zur Corona-Krise auch den Islam einzubeziehen. "Bekanntlich stellt der Islam nach dem Christentum die mit Abstand größte Religionsgemeinschaft im Freistaat", schrieb der auch über seine Islamische Gemeinde im oberbayerischen Penzberg hinaus bekannte Imam Idriz am Freitag in einem Brief an Söder.

Konkret wünsche er sich, dass bei einer geplanten Unterredung zwischen dem Regierungschef und Kirchenvertretern auch Muslime beteiligt werden. Andernfalls sei dies ein negatives Signal für viele Muslime, "die Bayern als ihre Heimat und die ihrer Kinder sehen".

Am 23. April beginnt der muslimische Fastenmonat Ramadan mit dem üblicherweise dazugehörigen Fastenbrechen. Dieses Jahr stünden Muslime aber durch die wegen des Coronavirus erlassenen Ausgangsbeschränkungen beim Fasten vor besonderen Herausforderungen, so Idriz.

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