Im Jahr 2015 starben bisher 89 Menschen in den bayerischen Bergen

Im laufenden Jahr sind in Bayerns Bergen bislang 89 Menschen bei Alpinunfällen gestorben. Obwohl immer mehr Menschen in den Bergen unterwegs sind, sind die Unfallzahlen konstant. Allerdings ändern sich die Rettungseinsätze - auch wegen der vielen Rentner.
| dpa/az
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Bisher starben in Bayerns Bergen 89 Menschen - die Zahlen sind ziemlich konstant.
dpa Bisher starben in Bayerns Bergen 89 Menschen - die Zahlen sind ziemlich konstant.

Im laufenden Jahr sind in Bayerns Bergen bislang 89 Menschen bei Alpinunfällen gestorben. Obwohl immer mehr Menschen in den Bergen unterwegs sind, sind die Unfallzahlen konstant. Allerdings ändern sich die Rettungseinsätze - auch wegen der vielen Rentner.

Bad Tölz - In den bayerischen Bergen sind in diesem Jahr bislang 89 Menschen bei Alpinunfällen ums Leben gekommen. Dies geht aus der Unfallstatistik der Bergwacht Bayern hervor, in dem die Einsätze seit Dezember 2015 berücksichtigt sind. Die meisten Todesfälle gab es beim Wandern und Bergsteigen (45). Doch auch beim Mountainbiken starben in diesem Jahr sieben Menschen. Auf der Skipiste, wo jedes Jahr die meisten Unfälle passieren, kam 2016 ein Skifahrer ums Leben.

Sowohl die Zahl der Totenbergungen als auch die rund 7000 Rettungseinsätze der ehrenamtlichen Helfer sind nach Angaben der Organisation mit Sitz in Bad Tölz mit den Zahlen der vergangenen Jahre vergleichbar. "Je nach Wetterlage gibt es immer leichte Schwankungen. Aber die Zahlen bewegen sich seit ein paar Jahren auf etwa gleichem Niveau", sagte Bergwacht-Sprecher Thomas Griesbeck.

Immer mehr Menschen in den Bergen

Die Anzahl derer, die die Bergwelt für Erholung und Sport nutzten, nehme dagegen zu. Vor allem immer mehr rüstige Rentner verbringen ihre Freizeit in den Bergen, wie Griesbeck erläuterte. Durch den demografischen Wandel sei auch eine Verschiebung der Rettungseinsätze vom Wochenende auf die Wochentage zu beobachten. "Fünfzig Prozent unserer Einsätze haben wir inzwischen unter der Woche."

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Griesbeck hat noch einen weiteren Trend ausgemacht: Immer mehr Menschen sind in den Bergen mit E-Bikes unterwegs. Bei den Unfallzahlen schlage sich diese Entwicklung bislang aber noch nicht nieder.

Die Bergwacht, die zum Bayerischen Roten Kreuz gehört, hat 3200 ehrenamtliche Einsatzkräfte und 300 Stützpunkte in den Bergen - davon 90 Rettungswachen im Talbereich.

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