Huml zu Coronavirus: Schutz wichtiger als Nockherberg

München (dpa/lby) - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat die Empfehlung des Coronavirus-Krisenstabs für eine Absage des Starkbieranstichs auf dem Nockherberg gegen Kritik verteidigt. "Der Schutz der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität.
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Melanie Huml (CSU) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Matthias Balk/dpa/Archiv
dpa Melanie Huml (CSU) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Matthias Balk/dpa/Archiv

München (dpa/lby) - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat die Empfehlung des Coronavirus-Krisenstabs für eine Absage des Starkbieranstichs auf dem Nockherberg gegen Kritik verteidigt. "Der Schutz der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität. Natürlich bedauere ich es, wenn der Starkbieranstich auf dem Nockherberg abgesagt oder verschoben wird", sagte die CSU-Politikerin am Freitag in München. Entscheidend für die Durchführung von Veranstaltungen seien die medizinischen Empfehlungen des Coronavirus-Krisenstabs. "Dies gilt auch für eine Veranstaltung wie den Starkbieranstich auf dem Nockherberg."

Zuvor hatte der Chef der veranstaltenden Paulaner-Brauerei, Andreas Steinfatt, erklärt, dass das beliebte Politiker-Derblecken beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg nicht wie geplant stattfinden kann. Als Grund nannte er Empfehlungen der Behörden für die geladenen Politiker, die Veranstaltung am Mittwoch nicht zu besuchen. "Wir sind in engem Kontakt auch mit der Gesundheitsministerin. Und auch da gehen die Signale in die Richtung, dass der Nockherberg so nicht stattfinden soll beziehungsweise wird".

Auch wenn die Signale hoffnungslos seien, sei dies noch keine "offizielle Absage". Gleichwohl sei es aber so "dass wir das Derblecken am Mittwoch nicht durchführen können", sagte Steinfatt.

Er kündigte an, er werde sich für eine alternative Lösung einsetzen, damit die erfolgte Arbeit der Beteiligten nicht umsonst gewesen sei. "Sie sehen mich hier ein bisserl erschöpft, enttäuscht und frustriert", sagte Steinfatt.

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