Huml verteidigt bayerisches Konzept zu Corona-Tests für alle

Lauf an der Pegnitz (dpa/lby) - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat das starke Ausweiten von Corona-Tests in Bayern auf alle Testwilligen verteidigt. "Es ist ein Angebot an die Bevölkerung", sagte Huml am Montag bei einem Besuch in einer Senioreneinrichtung in Lauf an der Pegnitz.
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Melanie Huml (CSU), Gesundheitsministerin von Bayern, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild
dpa Melanie Huml (CSU), Gesundheitsministerin von Bayern, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild

Lauf an der Pegnitz (dpa/lby) - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat das starke Ausweiten von Corona-Tests in Bayern auf alle Testwilligen verteidigt. "Es ist ein Angebot an die Bevölkerung", sagte Huml am Montag bei einem Besuch in einer Senioreneinrichtung in Lauf an der Pegnitz. Die Menschen sollten die Möglichkeit haben, wenn es Unsicherheiten gebe, sich testen zu lassen.

Der Freistaat habe zum 1. Juli einen Vertrag mit der Kassenärztlichen Vereinigung geschlossen. Zunächst sei ein dreistelliger Millionenbetrag für die Finanzierung der Tests bereitgestellt worden. Man erhoffe sich auch Zufallsbefunde, über die neue Infektionsketten eingedämmt werden könnten. "Nur weil jemand symptomlos ist, heißt das ja nicht, dass er nichts hat."

Es bleibt weiterhin wichtig, dass sich die Leute an das Abstandsgebot, an die Mund-Nasen-Bedeckung und so weiter halten", sagte Huml. "Das kann nicht ersetzt werden, durch ein Testkonzept, das wir jetzt aufgestellt haben." Es müsse auch weiter prioritär dort getestet werden, wo es Verdachtsfälle und mögliche Infektionsketten gebe.

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