Huml rät zu Vorsicht bei der Pilzsuche

München (dpa/lby) - In Bayern hat die Schwammerlsaison begonnen. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) warnt Pilzsucher vor giftigen und verdorbenen Pilzen: "Ich rate dringend davon ab, Pilze zu sammeln und zu essen, die man nicht genau kennt.
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Eine Frau geht an einem Maronenröhrling-Pilz vorbei. Foto: Armin Weigel/Archivbild
dpa Eine Frau geht an einem Maronenröhrling-Pilz vorbei. Foto: Armin Weigel/Archivbild

München (dpa/lby) - In Bayern hat die Schwammerlsaison begonnen. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) warnt Pilzsucher vor giftigen und verdorbenen Pilzen: "Ich rate dringend davon ab, Pilze zu sammeln und zu essen, die man nicht genau kennt. Der Verzehr des falschen Pilzes kann zu lebensgefährlichen Vergiftungserscheinungen führen", sagte sie am Mittwoch. Beim Giftnotruf am Klinikum rechts der Isar in München seien bereits 100 Anrufe besorgter Bürger eingegangen. Dort - oder beim Rettungsdienst - sollten Menschen anrufen, die nach einer Pilzmahlzeit unter Übelkeit, Bauchschmerzen oder Erbrechen leiden.

"Auf keinen Fall sollte man versuchen, die Symptome selbst mit Medikamenten oder Hausmitteln zu behandeln", so die Ministerin. "Das könnte eine Vergiftung sogar noch verschlimmern." Beim Knollenblätterpilz beispielsweise könnten Magen-Darm-Beschwerden noch sechs bis zwölf Stunden nach dem Essen auftreten. Luftnot, Schwindel und Schweißausbrüche könnten auch Symptome einer Pilzvergiftung sein.

In zahlreichen Städten und Landkreisen im Freistaat gibt es eine Pilzberatung. Hier können Sammler ihre gefundenen Pilze prüfen lassen. Auch die Bayerische Mykologische Gesellschaft bietet eine Beratung an. Der Giftnotruf ist unter Telefon 089-19240 erreichbar. Betroffene sollten bei Verdacht auf eine Vergiftung Essensreste aufheben.

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