Huml: Jeder zehnte Euro entsteht in Gesundheit und Pflege

München (dpa/lby) - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sieht in der Gesundheits- und Pflegewirtschaft einen Wachstumsmotor für die Wirtschaft im Freistaat - gerade auch mit Blick auf die Corona-Pandemie. Die Branche sei eine der stärksten in Bayern, sagte sie am Mittwoch.
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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild
dpa Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sieht in der Gesundheits- und Pflegewirtschaft einen Wachstumsmotor für die Wirtschaft im Freistaat - gerade auch mit Blick auf die Corona-Pandemie. Die Branche sei eine der stärksten in Bayern, sagte sie am Mittwoch. Gut jeder zehnte Euro der Wirtschaftskraft Bayerns entstehe hier, etwa jeder sechste Arbeitsplatz werde hier gesichert.

"Die Gesundheits- und Pflegewirtschaft hat das Potenzial, eine neue Leitökonomie neben bestehenden starken Wirtschaftszweigen in Bayern zu werden", sagte die Ministerin. Der Staat unterstütze die Branche gerade in Corona-Zeiten nach Kräften. Ihre Bedeutung werde auch aufgrund der zunehmenden Alterung der Gesellschaft noch steigen.

Huml bezog sich auf die zweite Bayern-Studie "Bedeutung der Gesundheits- und Pflegewirtschaft in Bayern und den bayerischen Gesundheitsregionenplus" von 2019, die jetzt veröffentlicht wurde. Demnach wurde in Gesundheit und Pflege 2017 eine Bruttowertschöpfung von rund 56 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das entspreche 10,4 Prozent der bayernweiten Leistung, einem Plus von 0,6 Prozentpunkten im Zehnjahresvergleich.

Auch die Beschäftigung in der Branche habe sich im Zehnjahresvergleich rasant entwickelt. Stand 2017 verdienten rund 1,2 Millionen Menschen im Freistaat darin ihren Lebensunterhalt. Das entspricht einem bayernweiten Anteil von 15,7 Prozent. 2008 lag der Anteil noch bei 14,2 Prozent.

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