Hubschrauberabsturz bei der Bundeswehr: Zwei Verletzte

Am Montagabend ist ein Kampfhubrschrauber vom Typ "Tiger" aus bislang ungeklärten Gründen abgestürzt.  Die beiden Piloten wurden leicht verletzt, konnten sich aber selbst aus dem Wrack befreien.
| dapd
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Militärischer Sicherheitsbereich: Das Gelände rund um den Unglücksort wurde weiträumig abgesperrt
dpa 5 Militärischer Sicherheitsbereich: Das Gelände rund um den Unglücksort wurde weiträumig abgesperrt
In einem Waldstück sind Flammen zu sehen: Der Hubschrauber fing beim Aufprall Feuer und brannte vollständig aus.
dpa 5 In einem Waldstück sind Flammen zu sehen: Der Hubschrauber fing beim Aufprall Feuer und brannte vollständig aus.
Polizei und Feuerwehr waren mehrere Stunden im Einsatz.
dpa 5 Polizei und Feuerwehr waren mehrere Stunden im Einsatz.
Erschwert wurde die Bergungsaktion durch unwegsame Gelände.
dpa 5 Erschwert wurde die Bergungsaktion durch unwegsame Gelände.
So sieht er in Aktion aus: Ein Kampfhubschrauber des Typs "Tiger".
dapd 5 So sieht er in Aktion aus: Ein Kampfhubschrauber des Typs "Tiger".

Garmisch-Partenkirchen – Nach dem Absturz eines Kampfhubschraubers der Bundeswehr in Oberbayern an der deutsch-österreichischen Grenze ist die Unfallursache weiter unklar. Am Dienstagvormittag werde ein Expertenteam der Bundeswehr an der Unglücksstelle eintreffen und nach Spuren suchen, sagte ein Bundeswehrsprecher am Morgen.

Der Unfall ereignete sich am Montagabend. Zwei Piloten waren nach Bundeswehrangaben auf einem Übungsflug gerade über dem Gebiet zwischen Linderhof und Plansee im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, als der Hubschrauber vom Typ „Tiger“ abstürzte, nach dem Aufprall Feuer fing und komplett ausbrannte. Das hügelige Gebiet sei bewaldet und unbewohnt. Die beiden Männer wurden beim Absturz leicht verletzt. „Sie konnten den Hubschrauber selbstständig verlassen“, sagte der Sprecher. Sie seien vorsorglich in das Bundeswehrkrankenhaus in Ulm gebracht worden.

Derzeit gibt es in Deutschland 29 solcher Kampfhubschrauber. Es ist der erste Absturz eines "Tiger". Bis die Unfallursache endgültig geklärt ist, bleiben auch die vier in Afghanistan stationierten "Tiger" der Bundeswehr vorerst am Boden, bestätigte ein Bundeswehsprecher am Dienstag im Feldlager Masar-i-Scharif.

 

 

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