Hospizbegleiter statten kaum noch Hausbesuche ab

Landshut (dpa/lby) - Obwohl Bayerns Gesundheitsministerium Hausbesuche durch ehrenamtliche Hospizbegleiter in Ausnahmefällen erlaubt, finden diese wegen der Corona-Pandemie kaum noch statt. Wie der Bayerische Hospiz- und Palliativverband auf Nachfrage mitteilte, wird dies von den Betroffenen nur selten gewünscht.
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Eine Hospizmitarbeiterin hält die Hand eines todkranken Menschen. Foto: Felix Kästle/dpa/Symbolbild
dpa Eine Hospizmitarbeiterin hält die Hand eines todkranken Menschen. Foto: Felix Kästle/dpa/Symbolbild

Landshut (dpa/lby) - Obwohl Bayerns Gesundheitsministerium Hausbesuche durch ehrenamtliche Hospizbegleiter in Ausnahmefällen erlaubt, finden diese wegen der Corona-Pandemie kaum noch statt. Wie der Bayerische Hospiz- und Palliativverband auf Nachfrage mitteilte, wird dies von den Betroffenen nur selten gewünscht. "Aktuell haben die Menschen die Botschaft, dass ehrenamtliche Begleitung nicht stattfindet", sagte die stellvertretende Vorsitzende des Verbands, Margit Gratz. Hospizbegleitung sei aber wegen des Aufnahmestopps in Alten- und Pflegeeinrichtungen in der Corona-Krise besonders wichtig. Während einige Dienste mit hauptamtlichen Pflegekräften unter Sicherheitsvorkehrungen weiter Hausbesuche abstatten, verzichten viele der rund 140 Hospizvereine im Freistaat auf Besuche durch ehrenamtliche Helfer.

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