Horst Seehofer bereut manche Bierzelt-Rede

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hadert mit mancher Bierzelt-Rede in seinem Leben. "Es gibt Bierfeste, wo die Leute einfach wollen, dass man über andere herfällt.
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Bundesinnenminister Horst Seehofer mit einem Bier in der Hand. Foto: Tobias Hase/Archivbild
dpa Bundesinnenminister Horst Seehofer mit einem Bier in der Hand. Foto: Tobias Hase/Archivbild

Hamburg/München - Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hadert mit mancher Bierzelt-Rede in seinem Leben. "Es gibt Bierfeste, wo die Leute einfach wollen, dass man über andere herfällt. Der Starkbier-Anstich in München zum Beispiel", sagte Seehofer der Wochenzeitung "Die Zeit". Auch er habe Menschen vorgeführt. "Aber ich bin dann nie zufrieden nach Hause gefahren."

Als konkretes Beispiel nannte Seehofer einen Angriff auf den damaligen Außenminister und FDP-Politiker Guido Westerwelle beim politischen Aschermittwoch. Da habe er gesagt: "Habt keine Angst, das ist kein Tsunami, das ist nur eine Westerwelle." Er habe sich bei dieser Aussage nicht gut gefühlt, sagte Seehofer dem Blatt. "Und als er dann später schwer krank wurde, habe ich besonders mit mir gehadert." Guido Westerwelle starb im Jahr 2016 an Leukämie. Dass Seehofer den Spruch bedauerte, erfuhr Westerwelle nie. Er habe ihn nicht mehr rechtzeitig getroffen, sagte Seehofer. "Es ist ja oft so im Leben, dass Sie zu spät kommen."

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