Hoppermann: Mehrere Frauen für höchstes Staatsamt geeignet

Eine Frau soll nach dem Willen von CDU-Chef Merz Staatsoberhaupt werden. Die spannende Frage aber bleibt: Wer soll es werden?
dpa |
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Hoppermann hält mehrere Frauen für das höchste Staatsamt für geeignet. (Archivbild)
Hoppermann hält mehrere Frauen für das höchste Staatsamt für geeignet. (Archivbild) © Markus Scholz/dpa
Berlin

Nach der Festlegung von CDU-Chef Friedrich Merz auf eine Frau als Kandidatin für das Bundespräsidentenamt hat CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann erneut auf mehrere mögliche geeignete Politikerinnen hingewiesen. "Die Bundespräsidentin, die er vorschlagen möchte, die Kandidatin, kommt für Friedrich Merz aus den Reihen der Union", sagte Hoppermann im "Frühstart" von RTL/ntv. Das wäre dann auch ein gemeinsamer Vorschlag der beiden Parteivorsitzenden der Union.

Hoppermann nannte es einen "großartigen Umstand", dass es viele verschiedene geeignete Kandidatinnen gebe. "Es ist doch toll, dass wir wissen, dass wir viele verschiedene Frauen haben, die infrage kommen für das höchste Staatsamt in Deutschland", betonte sie.

Merz hatte am Montagabend bei einer CDU-Kreisvorsitzendenkonferenz in Berlin gesagt: "Ich werde der Partei eine gemeinsame Kandidatin vorschlagen, eine Kandidatin der politischen Mitte. Ich bin festgelegt in der Frage, dass es eine Frau werden muss."

Kandidatin soll "Herzenswärme und Bodenständigkeit" mitbringen

Hoppermann sagte, die Entscheidung liege bei den Parteigremien voraussichtlich Anfang kommender Woche. Jetzt würden noch Gespräche geführt, die erforderlich seien. Inhaltlich sagte die CDU-Generalsekretärin, in diesen polarisierten Zeiten wäre es gut, wenn jemand im höchsten Staatsamt sei, der mit "Herzenswärme und Bodenständigkeit auf die Menschen zugehen kann" und zugleich politische Erfahrung mitbringe.

Die CDU-Generalsekretärin sprach mit Blick auf die Konferenz der CDU-Kreisvorsitzenden von einer "sehr fairen und sehr guten Aussprache". Viel habe sich um die Kommunalfinanzen gedreht, aber auch um die innerparteiliche Kommunikation und das Zielbild der Partei sowie wann welche Reformschritte nun umgesetzt werden sollen.

Die Frage, ob Merz den Parteivorsitz abgeben soll, um sich ganz auf den Kanzlerjob konzentrieren zu können, spielte laut Hoppermann keine Rolle. "Das halte ich für keine richtige Debatte. Die ist auch gestern nicht geführt worden", sagte Hoppermann.

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