Hochzeitskorso in München beschäftigt stundenlang Polizei

München (dpa/lby) - Sie missachteten rote Ampeln und fuhren illegal getunte Motorräder - ein Hochzeitskorso hat in München stundenlang die Polizei auf Trab gehalten. Die Hochzeitsgäste hatten mit rund 70 hochwertigen und hochmotorisierten Fahrzeugen einen Korso geplant, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.
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Ein Polizeiwagen mit Blaulicht. Foto: Friso Gentsch/dpa
dpa Ein Polizeiwagen mit Blaulicht. Foto: Friso Gentsch/dpa

München (dpa/lby) - Sie missachteten rote Ampeln und fuhren illegal getunte Motorräder - ein Hochzeitskorso hat in München stundenlang die Polizei auf Trab gehalten. Die Hochzeitsgäste hatten mit rund 70 hochwertigen und hochmotorisierten Fahrzeugen einen Korso geplant, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die von Zeugen hinzugerufenen Beamten wiesen den 51 Jahre alten Vater der Braut aber darauf hin, dass der Korso ohne Genehmigung nicht in der Form stattfinden könne und lediglich fünf Fahrzeuge nacheinander fahren dürften.

Zwar willigte der Brautvater ein und gab die Anweisung weiter, jedoch uferte der Korso schnell aus. Angeführt von fünf Motorrädern und unter steter Präsenz der Polizeistreifen versuchten die Beteiligten am Samstagnachmittag immer wieder, sich zu einem geschlossenen Konvoi zusammenzuschließen. Die Motorradfahrer ignorierten den Angaben zufolge dabei immer wieder rote Ampeln und unterschritten den Sicherheitsabstand. Einige Fahrzeuge waren illegal getunt. Die Polizisten beschlagnahmten zwei Motorräder.

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