Hochwasser:Lage entspannt, aber Pegel noch hoch

Die Hochwasserlage in Bayern entspannt sich weiter. Allerdings waren die Pegel einiger oberbayerischer Binnengewässer am Montag noch immer sehr hoch. Das Wasser im Starnberger See, der in der vergangenen Woche über seine Ufer getreten war, stand noch doppelt so hoch wie normal.
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Sandsäcke werdem zur Sicherung an der Würm ausgelegt
Thomas Gaulke Sandsäcke werdem zur Sicherung an der Würm ausgelegt

MÜNCHEN - Die Hochwasserlage in Bayern entspannt sich weiter. Allerdings waren die Pegel einiger oberbayerischer Binnengewässer am Montag noch immer sehr hoch. Das Wasser im Starnberger See, der in der vergangenen Woche über seine Ufer getreten war, stand noch doppelt so hoch wie normal.

Dort herrschte nach Angaben von Amtsleiter Klaus Arzet Hochwassermeldestufe 1, einige Ufergrundstücke standen noch unter Wasser.

„Das dauert natürlich, bis der See sich wieder senken kann“, sagte Arzet. „Es kann schon sein, dass er noch die Woche über auf einem hohen Niveau bleibt.“ Am Mittag wollte sich der für die bayerische Seenschifffahrt zuständige Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) an der Anlagestelle in Starnberg ein Bild von der Lage machen.

Auch die Würm führte zu Beginn der neuen Woche noch immer deutlich mehr Wasser als sonst, ähnlich sah es an der Ammer, dem Zufluss zum Ammersee, aus. „Dort ist die Situation vergleichbar mit dem Starnberger See“, sagte Arzet. An der Isar dagegen war die Lage unproblematisch. „Die Isar ist wieder ziemlich zurückgegangen. Der Pegel ist schon am Samstag wieder unter die Meldestufe gefallen“.

Auf der Donau konnten auch am Montag wegen des hohen Wasserstandes streckenweise keine Schiffe fahren. Nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Regensburg war die Strecke zwischen Straubing und Vilshofen gesperrt, am Wochenende konnten Schiffe zwischen Kelheim und Regensburg nicht fahren. „Die Hochwasserspitze zieht weiter, die Welle bewegt sich ja vorwärts“, sagte Sachbereichsleiter Helmut Rubenbauer. An der Donau seien noch Bereiche zwischen Fluss und Deichen überflutet. „Das gibt natürlich Probleme für die Landwirtschaft. Aber so ein Hochwasser ist nicht ungewöhnlich. Die Landwirte kennen das.“

dpa

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