HIV-Infektion: So viele Bayern sind betroffen

Das Hi-Virus ist unheilbar – auch in Bayern gibt es tausende Infizierte. Für Gesundheitsministerin Melanie Huml bleibt der Schutz vor Ansteckung deswegen das oberste Ziel.
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Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU, m.) am Mittwoch beim Start der Kampagne "Positiv zusammen leben" zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember.
dpa Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU, m.) am Mittwoch beim Start der Kampagne "Positiv zusammen leben" zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember.

Das Hi-Virus ist unheilbar – auch in Bayern gibt es tausende Infizierte. Für Gesundheitsministerin Melanie Huml bleibt der Schutz vor Ansteckung deswegen das oberste Ziel. 

München - 643 Menschen in Bayern haben sich im vergangenen Jahr nach Angaben des Gesundheitsministeriums neu mit dem HI-Virus infiziert. "In Bayern leben derzeit rund 2.000 Frauen und 9.000 Männer mit dem HI-Virus. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass diese Menschen nicht ausgegrenzt werden", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Mittwoch in München. Besonders junge Menschen müssten gewarnt werden. "In der Altersgruppe von 20 bis 35 Jahren ist die Infektionsrate besonders hoch", sagte Huml.

3,5 Millionen Euro im Jahr für Aids-Hilfe

Trotz der verbesserten Therapiemöglichkeiten ist Aids eine unheilbare Krankheit. "Der Schutz vor einer Ansteckung bleibt deshalb oberstes Ziel", bekräftigte sie. "Bayern stellt jährlich rund 3,5 Millionen Euro für die HIV-Prävention, -Aufklärung und -Beratung bereit."

Huml begrüßte eine neue bundesweite Kampagne zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Bundesgesundheitsministerium am Mittwoch in Berlin vorgestellt hatten. Die zentrale Botschaft unter dem Motto #positivzusammenleben lautet: "Mit HIV kann man heute leben. Mit Diskriminierung nicht." Auf den Plakaten sind HIV-positive Menschen zu sehen, die von ihren Mitmenschen Respekt und Akzeptanz für ihre Krankheit einfordern. Die Plakatmotive werden durch Onlineangebote und Aktionsmaterialien ergänzt.

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