Hitzewelle und Hitzerekord im Juni - nur 2003 war es heißer

40,8 Grad in Kitzingen, viel Sonne und wenig Regen in Bayern. Der Deutsche Wetterdienst wertet Sonnenstunden und Temperaturen für den Juni aus.
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Der Juni brachte Bayern besonders viele Sonnenstunden.
Der Juni brachte Bayern besonders viele Sonnenstunden. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
München

Der aktuelle Juni in Bayern ist der zweitheißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach vorläufigen Messungen mit. Nur im Jahr 2003 war es demnach noch heißer. Dieses Jahr startete der Juni zwar warm, dann stürzten die Temperaturen jedoch auf 15 Grad ab. Eine außergewöhnliche Hitzewelle brachte die zweite Monatshälfte. An 12 bis 15 Tagen lag das Maximum der Lufttemperatur bei mindestens 30 Grad Celsius.

Insgesamt lag die Mitteltemperatur im Juni bei 19,7 Grad und damit fast fünf Grad höher als im Vergleichszeitraum der letzten 30 Jahre. Die Sonne schien in diesem Juni in Bayern 55 Stunden länger als im Vergleichszeitraum.

Wenig Gewitter und wenig Niederschlag im Juni

Im gesamten Monat regnete es deutlich weniger als im Durchschnitt. In Teilen Unterfrankens sei es besonders trocken gewesen. Auch Gewitter waren im Juni in Bayern bisher eher selten. In den ersten 28 Tagen des Monats zählte der Blitz-Informationsdienst Aldis/Blids 5.768 Einschläge. Das war nur etwa die Hälfte der Werte aus den entsprechenden Vorjahreszeiträumen. In trockenen Sommern gibt es zumeist eher wenig Blitze, weil zu den typischen Gewitterzutaten neben Hitze auch Feuchtigkeit zählt.

Allzeit-Hitzerekord im Juni deutschlandweit

In ganz Deutschland gab es eine "außergewöhnlich intensive und anhaltende Hitzewelle". Der deutschlandweite Hitzerekord sei am Sonntag in Neißemünde-Coburg (Brandenburg) nach vorläufigen Messungen mit 41,7 Grad Celsius geknackt worden. Auch für Bayern wurde ein Allzeit-Hitzerekord gemessen: mit 40,8 Grad am Samstag im unterfränkischen Kitzingen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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