Hitzewelle fordert immer mehr Badetote in Bayern: Vor allem eine Gruppe betroffen

Das hochsommerliche Wetter hat dafür gesorgt, dass nach Angaben der Wasserwacht seit Anfang Mai in Bayern 15 Menschen beim Baden gestorben sind. Wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) mitteilte, ertranken zehn der Opfer in Seen. Drei Menschen kamen in Flüssen ums Leben, je ein Mensch in einem Natur- und in einem Freibad.
"Es sind fast ausschließlich Männer betroffen, viele davon im Alter von 20 bis 25 Jahren", sagte eine BRK-Sprecherin. Nach der Statistik war nur eine Frau unter den Opfern. Nach den jüngeren Männern sind vor allem die Senioren ab 70 Jahren betroffen, in dieser Gruppe gab es fünf Todesopfer.
Am vergangenen Wochenende hatte die Polizei gleich mehrere Tote aufgrund von Unfällen beim Schwimmen gemeldet. Darunter war ein Schwimmanfänger und ein Nichtschwimmer, der eigentlich nur im Uferbereich im flachen Wasser bleiben sollte.