Hilfsorganisationen: Kampagne "100 Jahre Abschiebehaft"

Hilfsorganisationen für Flüchtlinge haben Pläne zur Aufstockung von Plätzen für die Abschiebehaft scharf kritisiert. Jede zweite Abschiebehaft sei rechtswidrig, kritisierte die Rechtsanwältin Anna Frölich vom Bündnis "100 Jahre Abschiebehaft Bayern" am Montag in München.
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Unsassen blicken durch vergitterte Fenster in der Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige. Foto: Friso Gentsch/Archivbild
dpa Unsassen blicken durch vergitterte Fenster in der Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige. Foto: Friso Gentsch/Archivbild

München - Hilfsorganisationen für Flüchtlinge haben Pläne zur Aufstockung von Plätzen für die Abschiebehaft scharf kritisiert. Jede zweite Abschiebehaft sei rechtswidrig, kritisierte die Rechtsanwältin Anna Frölich vom Bündnis "100 Jahre Abschiebehaft Bayern" am Montag in München. Es sei problematisch, wenn Leuten die Freiheit entzogen werde, die nichts verbrochen hätten. Mit einer bundesweiten Kampagne will die Organisation auf die Situation von Zuwanderern aufmerksam machen.

Bis Mitte Mai sind Filmvorführungen, Vorträge, Ausstellungen und Diskussionsrunden geplant. Den Abschluss bildet am 31. August Aktionstag, der mit einer Kundgebung im westfälischen Büren beginnt. Nachmittags geht es dann mit einer Demonstration in Paderborn weiter. Nach Auskunft der Organisatoren wurde am 25. Mai 1919 die Abschiebehaft in Bayern erstmals gesetzlich verankert.

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