Herrlich zum Jubel von Spielern: "Niemanden verurteilen"

Der neue Augsburger Trainer Heiko Herrlich hat im Fall von bestimmten Verstößen der Bundesligaprofis gegen Hygieneregeln vorab um Verständnis geworben. Mit dem Neustart der Bundesliga an diesem Wochenende sollen die Spieler unter anderem auf Abklatschen und Umarmungen beim Jubeln verzichten, zudem sollen sie das Spucken vermeiden.
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Heiko Herrlich betritt das Trainingsgelände des FC Augsburg. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild
dpa Heiko Herrlich betritt das Trainingsgelände des FC Augsburg. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

Augsburg - Der neue Augsburger Trainer Heiko Herrlich hat im Fall von bestimmten Verstößen der Bundesligaprofis gegen Hygieneregeln vorab um Verständnis geworben. Mit dem Neustart der Bundesliga an diesem Wochenende sollen die Spieler unter anderem auf Abklatschen und Umarmungen beim Jubeln verzichten, zudem sollen sie das Spucken vermeiden. "Die Vorgaben sind gut und richtig, aber wenn das in der Emotion, und Fußball ist ein emotionales und leidenschaftliches Spiel, trotzdem passiert, dann darf man niemanden verurteilen. Jeder ist mit der Situation neu konfrontiert", sagte Herrlich am Donnerstag bei einer Video-Pressekonferenz.

"Falls es aus der Emotion heraus, der Leidenschaft und Freude doch passiert, dann darf man das dem Spieler nicht vorwerfen", meinte der frühere Nationalstürmer vor seinem Debüt auf der FCA-Trainerbank. Herrlich warnte davor, solche möglichen Verstöße öffentlich zu verurteilen. "Wenn wir dann anfangen, das zu kontrollieren und in den Medien zu zeigen und das denunzieren, dann sind wir in einer Sackgasse", meinte der 48-Jährige vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg.

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