Herrlich über Referee: "Kann sicher meine Emotion einordnen"

Der Augsburger Trainer Heiko Herrlich will den Wirbel um seine Schiedsrichter-Kritik nach der Fehlentscheidung im Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln hinter sich lassen.
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Heiko Herrlich breitet seine Arme aus. Foto: Michael Dalder/Reuters-Pool/dpa/Archivbild
dpa Heiko Herrlich breitet seine Arme aus. Foto: Michael Dalder/Reuters-Pool/dpa/Archivbild

Augsburg - Der Augsburger Trainer Heiko Herrlich will den Wirbel um seine Schiedsrichter-Kritik nach der Fehlentscheidung im Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln hinter sich lassen. "Wichtig war, dass der DFB den Fehler eingeräumt hat, aber wir schauen jetzt nach vorne. Das ist abgehakt", sagte Herrlich vor dem Kellerduell am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) beim FSV Mainz 05.

Der Schiedsrichter-Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Lutz Michael Fröhlich, hatte eingeräumt, dass nach einer Aktion der Kölner Rafael Czichos und Ismail Jakobs gegen den Augsburger Noah Sarenren Bazee im Strafraum ein Elfmeter hätte gepfiffen werden müssen. Herrlich hatte die Fehlentscheidung unmittelbar nach der Partie am Sonntag (1:1) als "Skandal" bezeichnet. Offenbar gab es ein Problem in der Kommunikation zwischen Schiedsrichter Benjamin Cortus und Video-Assistent Guido Winkmann.

"Der Herr Winkmann kann sicher meine Emotion einordnen nach so einer Fehlentscheidung. Wir schauen jetzt nach vorne und konzentrieren uns auf das Mainz-Spiel", versicherte Herrlich. Der Kontrollausschuss des DFB hatte nach der Referee-Schelte von einem Ermittlungsverfahren gegen den Augsburger Coach absehen.

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