Hasenpest in Deggendorf nachgewiesen

Deggendorf (dpa/lby) - Ein Fall von Hasenpest ist in Deggendorf aufgetreten. Ein im Stadtgebiet tot aufgefundener Hasen war mit dem Krankheitserreger infiziert, wie das Landratsamt Deggendorf am Montag unter Berufung auf das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mitteilte.
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Ein Feldhase hockt im Gras. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild
dpa Ein Feldhase hockt im Gras. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Deggendorf (dpa/lby) - Ein Fall von Hasenpest ist in Deggendorf aufgetreten. Ein im Stadtgebiet tot aufgefundener Hasen war mit dem Krankheitserreger infiziert, wie das Landratsamt Deggendorf am Montag unter Berufung auf das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mitteilte.

Die Krankheit ist auch für Menschen ansteckend. Deswegen sollten sie den Kontakt mit kranken oder toten Tieren vermeiden. Die Symptome ähneln denen einer Grippe, die Krankheit wird mit Antibiotika behandelt. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 50 infizierte Feldhasen in Bayern registriert.

Hasenpest ist eine bakterielle Infektionserkrankung, die vor allem bei wildlebenden Nagern vorkommt und häufig zum Tod führt. Betroffene Tiere magern ab, haben struppiges Fell, einen schwankenden Gang und werden teilnahmslos. Neben Hasen können sich Kaninchen, Mäuse, Ratten, Eichhörnchen und Vögel infizieren. Wer ein lebloses Tier findet, sollte den Jagdrevierbesitzer oder die Polizei informieren.

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