Hasenpest im Landkreis Cham nachgewiesen

Furth im Wald (dpa/lby) - Bei einem kranken Feldhasen im Bereich Furth im Wald (Landkreis Cham) ist die Hasenpest nachgewiesen worden. Das teilte das Landratsamt Cham am Donnerstag unter Berufung auf das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit.
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Zwei Feldhasen rennen über ein Stoppelfeld. Foto: Thomas Warnack/dpa/Symbolbild
dpa Zwei Feldhasen rennen über ein Stoppelfeld. Foto: Thomas Warnack/dpa/Symbolbild

Furth im Wald (dpa/lby) - Bei einem kranken Feldhasen im Bereich Furth im Wald (Landkreis Cham) ist die Hasenpest nachgewiesen worden. Das teilte das Landratsamt Cham am Donnerstag unter Berufung auf das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit.

Die Krankheit ist auch für Menschen ansteckend. Deswegen sollten sie den Kontakt mit kranken oder toten Tieren vermeiden und den zuständigen Jäger informieren. Die Symptome ähneln denen einer Grippe, die Krankheit wird mit Antibiotika behandelt. In diesem Jahr wurden laut LGL bis Ende Mai 19 infizierte Feldhasen in Bayern registriert.

Hasenpest ist eine bakterielle Infektionserkrankung, die vor allem bei wildlebenden Nagern vorkommt und häufig zum Tod führt. Betroffene Tiere magern ab, haben struppiges Fell, einen schwankenden Gang und werden teilnahmslos. Neben Hasen können sich Kaninchen, Mäuse, Ratten, Eichhörnchen und Vögel infizieren.

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