Harman-Beschäftigte in Straubing wollen streiken

Straubing (dpa/lby) - Im Konflikt um die Schließung des Harman-Werks in Straubing mit rund 600 Mitarbeitern stehen die Zeichen auf Streik. In einer Urabstimmung sprachen sich mehr als 95 Prozent dafür aus, wie die IG Metall am Donnerstag mitteilte.
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"Harman - Werk Straubing" steht vor dem Werk des Autozulieferers. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild
dpa "Harman - Werk Straubing" steht vor dem Werk des Autozulieferers. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild

Straubing (dpa/lby) - Im Konflikt um die Schließung des Harman-Werks in Straubing mit rund 600 Mitarbeitern stehen die Zeichen auf Streik. In einer Urabstimmung sprachen sich mehr als 95 Prozent dafür aus, wie die IG Metall am Donnerstag mitteilte. Ziel der Gewerkschaft ist ein Sozialtarifvertrag über den am Freitagabend verhandelt werde. Scheitern die Gespräche, fehlt nur noch der formelle Beschluss des Vorstands für den Arbeitskampf.

Der Hersteller von Autoradios und Navigationssystemen Harman hatte Mitte Januar angekündigt, das Werk in Straubing zu schließen. Ursprünglich hatte die Gewerkschaft für einen Erhalt des Standorts gekämpft. Nun geht es nur noch um die Abfederung der sozialen Folgen - unter anderem durch Abfindungen und Qualifizierungsmaßnahmen. "Wir wollen einen anständigen Ausgleich für den Verlust unserer Arbeitsplätze und unseren jahrelangen Einsatz für die Firma", sagte der Betriebsratsvorsitzende Thomas Hegewald.

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