Handel mit Waffen und Drogen - junge Männer angeklagt
Wegen des Handels mit Schusswaffen und Drogen stehen zwei junge Männer aus Nürnberg vor dem Landgericht. Die heute 21 und 22 Jahre alten Heranwachsenden haben die Vorwürfe gestanden, wie ein Gerichtssprecher sagte. Das Verfahren gegen einen dritten Angeklagten sei abgetrennt worden.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem 21-Jährigen vor, spätestens seit dem Frühjahr 2024 "einen blühenden illegalen Handel mit Schusswaffen und Rauschgift" betrieben zu haben. Waffen und Drogen habe er in der Regel aus den Niederlanden bezogen und in vielen Fällen per Paket verschickt. Später habe er auch Schreckschusswaffen zu funktionsfähigen Schusswaffen umgebaut. Bei den Drogen habe es sich unter anderem um Cannabis, Ecstasy und Kokain gehandelt.
Urteil möglicherweise am Mittwoch
Der mitangeklagte 22-Jährige soll unter anderem sein Bankkonto für die Verkäufe und seine Anschrift für Sendungen zur Verfügung gestellt haben. Zudem soll er am Versand der Pakete beteiligt gewesen sein. Der dritte, ebenfalls 21 Jahre alte Angeschuldigte, soll beim Umbau der Schreckschusswaffen geholfen haben und sein Zimmer soll als Lager für Waffen und Munition genutzt worden sein.
Am Mittwoch sollen Staatsanwaltschaft und Verteidigung laut dem Gerichtssprecher ihre Plädoyers halten. Die Kammer könnte noch am selben Tag ein Urteil verkünden.
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