Haching-Boss vor Drittliga-Gipfel: "Darf keine Tabus geben"

Vor dem Gipfeltreffen der Fußball-Drittligisten am Montag hat Manfred Schwabl eine offene Diskussion mit allen erdenklichen Lösungsvarianten gefordert. "Es darf keine Tabus in so einer außergewöhnlichen Situation geben.
| dpa
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München - Vor dem Gipfeltreffen der Fußball-Drittligisten am Montag hat Manfred Schwabl eine offene Diskussion mit allen erdenklichen Lösungsvarianten gefordert. "Es darf keine Tabus in so einer außergewöhnlichen Situation geben. Klar ist, dass es kein Patentrezept gibt", sagte der Präsident der SpVgg Unterhaching am Sonntag bei "Sky90". Am Montag treffen sich in Frankfurt Vertreter der Clubs und des DFB. Laut Schwabl ist die Corona-Krise ein Härtetest für das Miteinander: "Man wird sehen, ob es Solidarität nur auf dem Papier oder auch in der Realität gibt."

Zudem regte der Ex-Profi an, die Krise als Chance zu sehen und den Fußball in seiner jetzigen Form zu überdenken. "Jede Krise birgt Chancen. Man muss sich überlegen, wieder verstärkt auf den eigenen Nachwuchs zu setzen", sagte Schwabl. "Denn die Tendenz geht klar dahin, dass immer weniger deutscher Nachwuchs in den ersten drei Ligen spielt."

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