"Gut und grün": Christbaum-Kulturen trotzen der Trockenheit

Ein paar Monate sind es noch bis Weihnachten. Christbäume brauchen das komplette Jahr über Aufmerksamkeit und Pflege der Anbauer. Was macht die aktuelle Trockenheit mit den Bäumen?
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
In Bayern wachsen die meisten Christbäume in eigens angelegten Kulturen. (Symbolbild)
In Bayern wachsen die meisten Christbäume in eigens angelegten Kulturen. (Symbolbild) © Pia Bayer/dpa
Dachau

Trockenheit und Hitze haben nach Experteneinschätzung den Christbäumen bislang kaum geschadet. "Uns sind in ganz Deutschland und Österreich keine größeren Ausfälle bekannt", sagte Peter Geiß, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Jungweihnachtsbaumanbauer und Schnittgrünerzeuger (IGW) knapp viereinhalb Monate vor Weihnachten. Die Kulturen profitieren demnach noch vom ausreichend feuchten Frühling. 

"Außer etwas Sonnenbrand an den Zweigen haben wir keine Schäden, auch nicht bei den Jungpflanzen. Die Christbäume stehen gut und schön grün, obwohl wir nicht bewässern. Wir sind selbst erstaunt", sagte Stefan Spennesberger vom Tannenhof Oberweilbach im Landkreis Dachau laut IGW-Mitteilung. 

Die Angst vor Hagel 

Allerdings: Hitzegewitter mit Hagel könnten für die Bestände noch gefährlich werden. Man hoffe, von Hagelereignissen verschont zu bleiben, betonte Spannesberger deshalb. 

Bis zur Ernte steht ein Weihnachtsbaum 8 bis 13 Jahre in der Kultur. Der Fachverband IGW ist ein Zusammenschluss von rund 80 Familienbetrieben in Deutschland und Österreich. 

Im Freistaat werden nach Angaben des Forstministeriums jährlich rund vier Millionen Christbäume verkauft, die meisten stammen aus eigens dafür angelegten Kulturen. Rund 400 Anbauer sind registriert. Am beliebtesten bei den Kunden ist die Nordmanntanne, dahinter folgt die Blaufichte. Im vorigen Jahr lagen die Preise laut Ministerium bei 23 bis 30 Euro für den Meter Nordmanntanne.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.