Grüne: Mehr Wickeltische, billigere Windeln

Die Grünen im Landtag wollen Familien das Leben erleichtern. Dann könnten Eltern auch beruflich mehr leisten.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Die Landtags-Grünen wollen Familien das Leben erleichtern (Archivbild).
Die Landtags-Grünen wollen Familien das Leben erleichtern (Archivbild). © Malin Wunderlich/dpa
München

Die bayerischen Grünen-Politikerinnen Katharina Schulze und Julia Post haben ein Programm für mehr Kinderfreundlichkeit im Alltag vorgelegt. "Familien brauchen keine warmen Worte, sondern einen Alltag, der funktioniert", sagte Schulze, die Fraktionschefin der Grünen im Landtag ist. "Wer Familien stärkt, stärkt auch den Zusammenhalt, die Gleichstellung und den Arbeitsmarkt." Familien leisteten täglich Enormes. "Politik muss ihnen das Leben endlich leichter machen, nicht schwerer." 

Weniger Steuern für Babyprodukte

Windeln und weitere Babyprodukte des täglichen Bedarfs sollen billiger werden und deshalb mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent besteuert werden. Die Grünen-Frauen setzen sich für einladende Wickel- und Stillmöglichkeiten im öffentlichen Raum ein, wollen Spielplätze zu Orten für ganze Nachbarschaften machen. Es brauche zudem unter anderem familienfreundlichere Arbeitszeiten, mehr Homeoffice-Möglichkeiten, familiengerechte Schichtmodelle sowie eine verlässliche Ferienbetreuung für Grundschulkinder. 

Familienfreundlichkeit dürfe nicht als Nischenthema behandelt werden, sondern als zentrale Frage für Bayern. Familien seien das Fundament des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Ein modernes Land müsse so organisiert sein, dass Kinder, Eltern und Arbeit gut zusammenpassen.

Familien sind politische Aufgabe 

"Viele Eltern arbeiten nicht weniger, weil sie weniger leisten wollen. Sie arbeiten weniger, weil der Alltag oft gegen sie organisiert ist", sagte Post, die frauenpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen. "Wenn Kita, Job, Schichtplan, Schulferien und Care-Arbeit nicht zusammenpassen, ist das kein privates Problem einzelner Familien, sondern eine politische Aufgabe."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.