Grüne fordern Bio-Quote für staatliche Kantinen und Schulen

München (dpa/lby) - Die Landtags-Grünen fordern für staatliche Kantinen und die Mittagsverpflegung an bayerischen Schulen eine Mindestquote für Bio-Lebensmittel von 30 Prozent. Das müsse eine Maßnahme sein, um die Vorgaben aus dem Volksbegehren Artenvielfalt zu erreichen, sagte die agrarpolitische Sprecherin Gisela Sengl am Donnerstag in München.
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Teller mit Bio-Nudeln stehen an der Ausgabe einer Kantine. Foto: Friso Gentsch/Archivbild
dpa Teller mit Bio-Nudeln stehen an der Ausgabe einer Kantine. Foto: Friso Gentsch/Archivbild

München (dpa/lby) - Die Landtags-Grünen fordern für staatliche Kantinen und die Mittagsverpflegung an bayerischen Schulen eine Mindestquote für Bio-Lebensmittel von 30 Prozent. Das müsse eine Maßnahme sein, um die Vorgaben aus dem Volksbegehren Artenvielfalt zu erreichen, sagte die agrarpolitische Sprecherin Gisela Sengl am Donnerstag in München. Der Gesetzentwurf verlangt eine Erhöhung des Anteils des ökologischen Anbaus in Bayern auf 30 Prozent bis 2030.

Um das zu schaffen, müsse auch der heimische Bio-Lebensmittelmarkt angekurbelt werden, argumentierte Sengl. Und da seien Gemeinschaftsverpflegungs-Einrichtungen ein ganz zentraler Faktor. Sie rechnete vor, dass schon die Umstellung auf zwei Mal Bio-Joghurt pro Woche für Schulkinder 24 neue Bio-Betriebe erfordern würde. Und sie verwies auf Kopenhagen als Beispiel: Dort sei es binnen weniger Jahre gelungen, den Anteil von Bio-Lebensmitteln in der Gemeinschaftsverpflegung auf 90 Prozent anzuheben. Sengl erneuerte in dem Zusammenhang auch die Forderung, die Kosten für das Mittagessen für alle Ganztags-Schüler sollten vom Freistaat übernommen werde.

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