Gründungen in Bayern rückläufig

Frankfurt (dpa/lby) - Die Zahl der Gründungen in Bayern ist rückläufig. Von 2017 bis 2019 wurden im Freistaat im Jahresschnitt 121 Unternehmen pro 10 000 Erwerbsfähigen gegründet, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Gründungsmonitor der Förderbank KfW hervorgeht.
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Das Logo der KfW an der Zentrale der KfW Bankengruppe. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild
dpa Das Logo der KfW an der Zentrale der KfW Bankengruppe. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

Frankfurt (dpa/lby) - Die Zahl der Gründungen in Bayern ist rückläufig. Von 2017 bis 2019 wurden im Freistaat im Jahresschnitt 121 Unternehmen pro 10 000 Erwerbsfähigen gegründet, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Gründungsmonitor der Förderbank KfW hervorgeht. Das sind fünf weniger als im Zeitraum 2016 bis 2018 und der vierte Rückgang in Folge. Im bundesweiten Vergleich liegt Bayern mit seiner Gründerquote auf dem vierten Platz hinter Berlin (198 pro 10 000 Erwerbsfähigen), Brandenburg (155) und Hamburg (122).

Zahlen für einzelne Jahre nennt die KfW auf Ebene der Bundesländer nicht, wohl aber für ganz Deutschland. So stiegen die Gründungen 2019 bundesweit erstmals seit fünf Jahren wieder - auf 117 pro 10 000 Erwerbsfähigen. Der Drei-Jahres-Durchschnitt für Deutschland liegt bei 111.

Die Zahl wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Eine starke Industrie mit großen Unternehmen kann sie beispielsweise dämpfen, weil ein relevanter Teil der Gründungen aus Mangel an Jobalternativen geschieht. In Ballungsräumen ist die Gründungstätigkeit dagegen typischerweise höher. Auch eine starke IT-Szene wirkt sich meist positiv auf die Gründungsquoten aus. Niedrige Kaufkraft oder eine alte Bevölkerung wiederum dämpfen.

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