Greuther Fürth: Bommer ja, aber es gibt noch vier Kandidaten

Präsident Hack will erst die möglichen Nachfolger des entlassenen Trainers Möhlmann sorgfältig prüfen – das wird noch einige Tage dauern
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Blickrichtung Fürth: Rudi Bommer würde den Trainer-Job beim Kleeblatt gern übernehmen.
firo/Augenklick Blickrichtung Fürth: Rudi Bommer würde den Trainer-Job beim Kleeblatt gern übernehmen.

Präsident Hack will erst die möglichen Nachfolger des entlassenen Trainers Möhlmann sorgfältig prüfen – das wird noch einige Tage dauern

VESTENBERGSGREUTH Helmut Hack, Präsident der trainerlosen SpVgg Greuther Fürth, hat heiße Ohren. „Unglaublich, wie viele Leute angerufen haben, seit wir uns von Benno Möhlmann getrennt haben.“

Ungeachtet des Dauerstresses am Hörer, will Hack aber weiter telefonieren. „Alles muss passen, ehe wir mit dem potenziellen neuen Coach ein erstes Gespräch führen.“ Will heißen, es läuft die Recherche. Etwa fünf Kandidaten will Hack nun fernmündlich auf Herz und Nieren überprüfen oder überprüfen lassen, ehe ein erstes Sechs-Augen-Gespräch, SpVgg-Manager Rachid Azzouzi ist mit dabei, arrangiert wird.

Mit reichlich Erfahrung ausgestattet

Ein Kandidat ist der Aschaffenburger Rudi Bommer (52), seit seiner Entlassung beim MSV Duisburg am 9. November 2008 arbeitslos und mit reichlich Erfahrung ausgestattet. Bommer trainierte unter anderem Wacker Burghausen, 1860 München, den FC Saarbrücken und eben den MSV.

Bommer war schon imSommer ein Kandidat

„Fürth ist ein sehr interessanter Verein“, sagt Bommer, „und der Weg wäre nicht weit.“ Bommer wohnt mittlerweile wieder in Aschaffenburg. Zudem galt der Ex-Profi, der als Spieler für Fortuna Düsseldorf und Eintracht Frankfurt tätig war und es auf sechs Länderspiele brachte, schon im vergangenen Sommer, als Hack zögerte, mit Möhlmann zu verlängern, als möglicher Nachfolger.

"Ich habe noch keinen Anruf aus Fürth bekommen"

Kontakt zu Bommer hat die SpVgg tatsächlich noch nicht aufgenommen, wie dieser bestätigt. „Ich habe noch keinen Anruf aus Fürth bekommen.“

Eben, weil Hack erst prüfen will, „natürlich auch die anderen Trainer, die in Frage kommen.“ Wie die AZ erfuhr, sollen darunter auch zwei Fußballlehrer aus unteren Ligen sein, nicht aber der ebenfalls in der Gerüchteküche hoch gehandelte René Müller, Trainer der Club U23.

Hacks Ohren werden also weiter glühen – angeblich bis der Weihnachtsbaum brennt, also bis zum 24. ERG

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