Gold in Chipstüte versteckt: Polizei schnappt Einbrecher

Die Grenzpolizei im oberpfälzischen Waidhaus hat am Donnertag drei Männer dingfest gemacht, die kurz zuvor einen Einbruch begangen haben. Einen Teil der Beute versteckte das Trio in einer Chipstüte.
| AZ/dpa
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Waidhaus - Nicht allzu lange haben sich die Einbrecher ihrer Beute erfreuen können: Nur wenige Stunden nach der Tat wurden sie bereits geschnappt. Wie die Grenzpolizei im oberpfälzischen Waidhaus am Freitag mitteilte, kontrollierten die Beamten am Vortag auf der Autobahn 6 bei Pleystein drei Männer, die mit ihrem Pkw Richtung Tschechien unterwegs waren. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs auf einem Parkplatz stießen die Polizisten schnell auf Diebesgut. In einer Chipstüte fanden sie sogar Gold statt Knabberzeug. Außerdem lagen in dem Auto Schmuck und Einbruchswerkzeug. Die Männer im Alter von 26, 28 und 37 Jahren wurden daraufhin zunächst festgenommen.

Diebesgut stammt von einem Einbruch in Bad Feilnbach

Die Ermittlungen förderten schnell zutage, dass das Diebesgut aus einem Einbruch vom selben Tag im oberbayerischen Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim) stammte. Dort waren einem Rentnerehepaar Schmuck und andere Wertsachen gestohlen worden. Die Polizisten setzten sich mit dem Ehepaar in Verbindung, das den Schmuck identifizieren konnte. Wie sich herausstellte, versuchte das Trio schon am Tag zuvor, in Seefeld den Opferstock einer Kirche aufzubrechen. wurden dabei aber von einer Zeugin gestört und mussten ohne Beute fliehen. Die Zeugin konnte sich jedoch an das Fahbrzeug und das Kennzeichen erinnern. Gegen die drei Tatverdächtigen erließ der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Weiden noch am Freitag Haftbefehl.

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