Glück sieht Pflicht primär bei Staat und Kommunen

München (dpa/lby) - Für einen besseren Artenschutz in Bayern sieht Alt-Landtagspräsident Alois Glück (CSU) vorrangig das Land und die Kommunen in der Pflicht. In erster Linie sei das der Staat mit seinen Landflächen, sagte er am Mittwoch nach dem ersten Treffen des Runden Tischs für mehr Artenschutz in der Staatskanzlei in München.
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Alois Glück. Foto: Jan Woitas/Archiv
dpa Alois Glück. Foto: Jan Woitas/Archiv

München (dpa/lby) - Für einen besseren Artenschutz in Bayern sieht Alt-Landtagspräsident Alois Glück (CSU) vorrangig das Land und die Kommunen in der Pflicht. In erster Linie sei das der Staat mit seinen Landflächen, sagte er am Mittwoch nach dem ersten Treffen des Runden Tischs für mehr Artenschutz in der Staatskanzlei in München. Auch die Kommunen und die Kirchen müssten den Artenschutz bei ihren Flächen ernster nehmen, erst danach sehe er die Landwirtschaft in der Pflicht.

Glück betonte, er habe nach der ersten Gesprächsrunde große Zuversicht, dass es eine gemeinsame Lösung geben könne. "Das ist eine ungeheuer komplexe fachliche Materie", betonte er. Wichtig sei es, dass kein Sündenbock gesucht, sondern gemeinsam um Lösungen gerungen werde. Mit Blick auf das enge Zeitfenster für die Beratungen betonte Glück, dass Zeitdruck auch positiv sei, da dann ergebnisorientierter beraten werde.

Auf Söders Einladung hatten sich an diesem Mittwoch erstmals Vertreter aus Politik, Gesellschaft und von Verbänden getroffen, um über eine Strategie für mehr Artenschutz zu beraten. Anlass ist das erfolgreiche Volksbegehren für mehr Artenvielfalt. Fast 1,75 Millionen Menschen forderten darin mit ihren Unterschriften einen stärkeren Natur- und Artenschutz in Bayern - oftmals mit direkten Konsequenzen für Landwirte. Damit ist der Weg für einen Volksentscheid im Herbst frei.

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