Gewerbeverband Bayern: Lage katastrophal

München (dpa/lby) - Die Folgen der Coronakrise haben für die bayerischen Selbstständigen einer Umfrage zufolge ein "katastrophales Ausmaß" erreicht. Der Gewerbeverband Bayern (BDS) teilte am Donnerstag in München mit, 32 Prozent hätten Liquiditätsprobleme, 23 Prozent hätten Kurzarbeit angemeldet und 9 Prozent drohe die Insolvenz.
| dpa
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München (dpa/lby) - Die Folgen der Coronakrise haben für die bayerischen Selbstständigen einer Umfrage zufolge ein "katastrophales Ausmaß" erreicht. Der Gewerbeverband Bayern (BDS) teilte am Donnerstag in München mit, 32 Prozent hätten Liquiditätsprobleme, 23 Prozent hätten Kurzarbeit angemeldet und 9 Prozent drohe die Insolvenz.

An der Blitzumfrage von Mittwochmittag bis Donnerstagvormittag hätten 1442 Unternehmerinnen und Unternehmer teilgenommen. Im Vergleich zur Vorwoche habe sich die Lage drastisch verschlechtert. Nur 4 Prozent berichteten von positiven Effekten für ihr Unternehmen - Grund seien Hamsterkäufe, erklärte der BDS-Sprecher.

Dem Bund der Selbständigen - Gewerbeverband Bayern gehören 15.000 Unternehmen und Selbständige mit 350.000 Mitarbeitern an. Von den befragten Selbständigen sind nur 9 Prozent im Gastgewerbe oder Tourismus tätig; die meisten sind andere Dienstleister, Handwerker, Händler oder Freiberufler.

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