Gesundheitsberufe: Azubis müssen kein Schulgeld mehr zahlen

München (dpa/lby) - Auszubildende in wichtigen Gesundheitsberufen wie Physiotherapie oder Ergotherapie müssen in Bayern künftig kein Schulgeld mehr zahlen. "99 Prozent der Berufsfachschulen haben sich entschieden, den Gesundheitsbonus des Freistaats anzunehmen und kein Schulgeld mehr zu erheben", teilte das Kultusministerium am Freitag in München mit.
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Ein Physiotherapeut hilft einem Patienten. Foto: Wolfgang Kumm/Archivbild
dpa Ein Physiotherapeut hilft einem Patienten. Foto: Wolfgang Kumm/Archivbild

München (dpa/lby) - Auszubildende in wichtigen Gesundheitsberufen wie Physiotherapie oder Ergotherapie müssen in Bayern künftig kein Schulgeld mehr zahlen. "99 Prozent der Berufsfachschulen haben sich entschieden, den Gesundheitsbonus des Freistaats anzunehmen und kein Schulgeld mehr zu erheben", teilte das Kultusministerium am Freitag in München mit. Minister Michael Piazolo (Freie Wähler) betonte: "Mit dem Gesundheitsbonus entlasten wir die Schülerinnen und Schüler und stärken die Attraktivität der Ausbildung in den Gesundheitsberufen."

Der Freistaat biete den Berufsfachschulen für nichtärztliche Assistenz- und Heilberufe rückwirkend zum ersten Schulhalbjahr 2018/2019 einen finanziellen Anreiz. Wie beim Pflegebonus für Ausbildungen in pflegerischen und sozialpflegerischen Berufen solle damit ein gutes Miteinander von Schulen, Staat und Auszubildenden erreicht werden.

Um für Mangelberufe genügend Fachkräfte auszubilden, hatten sich CSU und Freie Wähler in ihrem Koalitionsvertrag auf die Schulgeldfreiheit in den Sozial - und Gesundheitsberufen ausgesprochen "Wir schaffen damit eine wichtige Voraussetzung dafür, eine qualitativ gute und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit allen Dienstleistungen rund um die Gesundheit zu sichern und die dafür notwendigen Fachkräfte auszubilden", sagte Piazolo.

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