Geschäft mit Jagd- und Sportwaffen stagniert auch 2018

Nürnberg (dpa/lby) - Das Geschäft der deutschen Hersteller von Jagd- und Sportwaffen stagniert. 2018 seien voraussichtlich Jagd- und Sportwaffen sowie entsprechende Waffenteile im Wert von etwa 185 Millionen Euro produziert worden, teilte der Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) am Freitag zu Beginn der Fachmesse IWA Outdoor Classics in Nürnberg mit.
| dpa
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Nürnberg (dpa/lby) - Das Geschäft der deutschen Hersteller von Jagd- und Sportwaffen stagniert. 2018 seien voraussichtlich Jagd- und Sportwaffen sowie entsprechende Waffenteile im Wert von etwa 185 Millionen Euro produziert worden, teilte der Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) am Freitag zu Beginn der Fachmesse IWA Outdoor Classics in Nürnberg mit. Dies entspreche dem Produktionswert des Jahres 2017.

"Die sich schon im letzten Jahr abzeichnende rückläufige Entwicklung des US-Geschäfts und die immer langwierigeren Ausfuhrgenehmigungsverfahren bei Jagd- und Sportwaffen, bedingen die rückläufigen Exportwerte", erklärte Geschäftsführer Klaus Gotzen. Eine Besserung sei nicht in Sicht, die Aussichten für 2019 seien gedämpft. Der bevorstehende Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union (Brexit) dürfte den Export von Jagd- und Sportwaffen ins Vereinigte Königreich erschweren.

Im JSM sind mehr als 40 deutsche Hersteller mit industrieller Fertigung organisiert. Der größte Teil der deutschen Jagd- und Sportwaffen wird exportiert. Bei der viertägigen Schau IWA zeigen mehr als 1600 Unternehmen aus 60 Ländern ihre Produkte. Gut 45 000 Fachbesucher werden erwartet.

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