Gerlach ruft zur Krebsvorsorge auf

Krebs kann viel Leid verursachen und tödlich enden. Je früher er entdeckt und behandelt wird, desto besser stehen allerdings die Chancen. Bayerns Gesundheitsministerin hat deshalb ein Anliegen.
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Nicht nur Hautkrebs lässt sich bei entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen frühzeitig erkennen - und dann oft gut behandeln. (Symbolbild)
Nicht nur Hautkrebs lässt sich bei entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen frühzeitig erkennen - und dann oft gut behandeln. (Symbolbild) © Eva Manhart/apa/dpa
München

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) hat anlässlich des Weltkrebstages an diesem Mittwoch zur Krebsvorsorge aufgerufen. "Krebserkrankungen sind weiterhin die zweithäufigste Todesursache in Deutschland", schilderte Gerlach. Allein in Bayern seien im Jahr 2024 mehr als 33.000 Menschen an Krebs gestorben, rund 65.000 Männer und Frauen im Freistaat erhielten Jahr für Jahr die Diagnose Krebs. "Diese Zahlen machen deutlich, wie zentral Vorsorge und Früherkennung sind."

"Bei einer rechtzeitigen Diagnose ist die Prognose heute in vielen Fällen günstiger denn je", betonte die auch für Prävention zuständige Ministerin. "Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen können ganz konkret Leben retten. Sie tragen dazu bei, dass Erkrankungen gar nicht erst entstehen oder so früh entdeckt werden, dass die Heilungschancen deutlich steigen."

Kassen übernehmen mehrere Screenings

Die Menschen in Bayern sollten deshalb die Angebote zur Krebsfrüherkennung konsequent wahrnehmen, forderte Gerlach. Die Untersuchungen etwa auf Brustkrebs, Darmkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Hautkrebs oder Prostatakrebs werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die häufigsten Krebsarten sind laut Gerlach bei Frauen Brust-, Darm- und Lungenkrebs, bei Männern Prostata-, Darm- und Lungenkrebs.

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