Gericht verbietet Check24 die "Nirgendwo Günstiger Garantie"

Das Kölner Landgericht hat dem Online-Makler Check24 eines seiner zentralen Werbeversprechen verboten: die "Nirgendwo Günstiger Garantie". Das sagte eine Sprecherin des Gerichts am Mittwoch auf Anfrage.
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Das Logo des Vergleichportals Check24. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild
dpa Das Logo des Vergleichportals Check24. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild

Köln - Das Kölner Landgericht hat dem Online-Makler Check24 eines seiner zentralen Werbeversprechen verboten: die "Nirgendwo Günstiger Garantie". Das sagte eine Sprecherin des Gerichts am Mittwoch auf Anfrage. Damit hat sich die HUK Coburg mit einer Klage gegen das Münchner Portal durchgesetzt. Die Versicherung wirft Check24 irreführende Werbung vor und argumentiert, es gebe sehr wohl günstigere Angebote als bei dem Online-Makler. Den Tenor der Entscheidung wollte das Gericht im Laufe des Tages bekannt geben.

Der Kölner Rechtsstreit ist einer von mehreren Prozessen, die die beiden Unternehmen im Laufe der vergangenen Jahre gegeneinander geführt haben. Hintergrund der Auseinandersetzungen ist der Konkurrenzkampf in der Kfz-Versicherung. Alljährlich im Herbst wechseln Millionen Autofahrer auf Schnäppchenjagd ihren Versicherer, viele davon über Check24. Die HUK Coburg ist mit über 12 Millionen Verträgen Marktführer, vertreibt die Policen der Kerngesellschaft aber nicht über Check24, weil das Unternehmen sich jeden Vertragsabschluss mit einer Provision bezahlen lässt.

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