Georg Hackl kritisiert Entwicklung der Olympischen Spiele

Düsseldorf (dpa/lby) - Der dreimalige Rodel-Olympiasieger Georg Hackl hat die Entwicklung der Olympischen Spiele kritisiert. Der 52-Jährige wünscht sich, dass sich das IOC wieder auf die Werte besinnt, die den olympischen Gedanken ausmachen.
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Georg Hackl im Eiskanal von Hunderfossen am 14.02.1994. Foto: Roland Holschneider/Archiv
dpa Georg Hackl im Eiskanal von Hunderfossen am 14.02.1994. Foto: Roland Holschneider/Archiv

Düsseldorf (dpa/lby) - Der dreimalige Rodel-Olympiasieger Georg Hackl hat die Entwicklung der Olympischen Spiele kritisiert. Der 52-Jährige wünscht sich, dass sich das IOC wieder auf die Werte besinnt, die den olympischen Gedanken ausmachen. "Ich sehe die Entwicklung sehr problematisch. In freiheitlichen Gesellschaften hat die olympische Idee offensichtlich Probleme, noch Anklang zu finden", sagte Hackl der Deutschen Presse-Agentur. Der heutige Diplom-Trainer hätte gerne noch einmal Olympia in Deutschland gesehen. "Unter bestimmten Voraussetzungen ist es sicherlich einen Versuch wert, aber das muss die Bevölkerung mehrheitlich wollen."

Hackl, der an fünf Winterspielen teilnahm, bezeichnet die Olympischen Spiele in Lillehammer 1994, wo er seine zweite Einzel-Goldmedaille gewann, als perfekt. "Das schöne Wetter, die Begeisterung der Norweger - das Gesamtbild hatte Postkarten-Idylle. Dieser Gigantismus, dem Spiele inzwischen unterliegen, war noch nicht so spürbar", sagte der ehemalige Weltklasse-Rodler.

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