Geldautomaten gesprengt: Bandenmitglieder vor Gericht

Die Polizei in Deutschland muss sich zunehmend mit Kriminellen auseinandersetzen, die Geldautomaten von Banken sprengen. Drei Männer stehen deswegen von Mittwoch an in Nürnberg vor Gericht.
| dpa
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Eine Figur der Justitia. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild
dpa Eine Figur der Justitia. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild

Nürnberg (dpa/lby) - Drei Männer müssen sich von heute an am Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten, weil sie mehrere Geldautomaten gesprengt haben sollen. Dabei seien ihnen mehr als 400 000 Euro in die Hände gefallen, wie ihnen die Staatsanwaltschaft vorwirft. Am Ende hätten sie sich mit der Polizei eine spektakuläre Verfolgungsfahrt geliefert, die von Franken aus über mehrere Hundert Kilometer bis in den Raum Ludwigshafen führte.

Die drei Männer aus den Niederlanden sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. An den Sprengungen in Göttingen, Bad Kreuznach, Bamberg und Fürth sollen mindestens zwei weitere Mittäter beteiligt gewesen. Die Anklage lautet auf schweren Bandendiebstahl.

Zur Sprengung der Automaten in den Vorräumen von Bankfilialen hatten die Täter ein Gas eingeleitet. Erst vor wenigen Tagen war der Polizei in Nordrhein-Westfalen eine Bande von Automaten-Sprengern ins Netz gegangen. Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen hat eine eigene Ermittlungskommission zur Verfolgung der Geldautomaten-Kriminellen gegründet.

Für den Prozess in Nürnberg sind sieben Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil wird Anfang Juli erwartet.

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