Geiselnahme und Körperverletzung: 34-Jähriger vor Gericht

München (dpa/lby) - Ein Mann soll seine von ihm getrennt lebende Frau in seine Gewalt gebracht und schwer verletzt haben. Ab heute muss er sich deshalb vor dem Landgericht München I verantworten.
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Vor dem Landgericht hält eine Statue der Justitia eine Waagschale. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild
dpa Vor dem Landgericht hält eine Statue der Justitia eine Waagschale. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

München (dpa/lby) - Ein Mann soll seine von ihm getrennt lebende Frau in seine Gewalt gebracht und schwer verletzt haben. Ab heute muss er sich deshalb vor dem Landgericht München I verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Geiselnahme sowie gefährliche und vorsätzliche Körperverletzung vor.

Im Juli 2019 soll der 34-Jährige seiner Frau in einem Gebäude einer Münchner Universität aufgelauert haben. Laut Anklage bedrohte er sie über mehrere Stunden und versuchte sie dazu zu bringen, ihre Scheidungspläne aufzugeben. Als die Frau auf die Toilette ging, eskalierte die Situation nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft. In einer Toiletten-Kabine schlug der Mann demnach seine Noch-Frau und verletzte sie mit einem Messer im Gesicht. Schließlich habe eine weitere Person eingegriffen. Der Angeklagte wurde vor Ort festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Den Angaben nach hatte die Frau nach der Trennung vor Gericht ein mehrmonatiges Kontaktverbot erwirkt. Bis zum 27. Mai sind fünf Verhandlungstermine vor dem Landgericht München I angesetzt.

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