Gegen Stadionteilöffnung: Nürnberg-Fans vor Neustart-Boykott

Nürnberg (dpa/lby) - Die Ultras des 1. FC Nürnberg wollen einen Start der Zweitligasaison in nur zum Teil gefüllten Stadien boykottieren.
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Eine Vereinsfahne mit dem Logo des 1. FC Nürnberg weht im Wind. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild
dpa Eine Vereinsfahne mit dem Logo des 1. FC Nürnberg weht im Wind. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Nürnberg (dpa/lby) - Die Ultras des 1. FC Nürnberg wollen einen Start der Zweitligasaison in nur zum Teil gefüllten Stadien boykottieren. "Die Spielzeit 2020/2021 darf erst dann ausgetragen werden, wenn die Stadien zu 100 Prozent ausgelastet werden können, weil sie als soziale Begegnungsstätten nicht mit dem Konzept des "Social Distancing" zusammenpassen", hieß es in einer Stellungnahmen am Montagabend. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hofft, von November an zumindest wieder wenige Zuschauer unter Corona-Hygieneauflagen in die Arenen zu lassen. Das lehnt die aktive Fanszene der Franken ab.

Die Anhänger des "Clubs" kritisierten Planungen, bei einer möglichen Öffnung der Stadien keine Stehplätze und Gästefans zuzulassen sowie womöglich nur noch Eintrittskarten an registrierte Besucher zu verkaufen. "Personalisierte Tickets sowie Beschränkungen von Kontingenten für Gästefans sind selbstverständlich grundsätzlich abzulehnen", hieß es auf der Internetseite der Fan-Vereinigung.

"Sollte das neue Konzept zur Teilöffnung tatsächlich ab November greifen (was bei den steigenden Fallzahlen momentan noch mehr als fragwürdig ist), werden wir uns sicherlich um keine Tickets für dieses Spektakel bemühen und verstehen jeden, der hier genauso denkt", kündigten die Fans an. "Wir als aktive Fanszene werden erst wieder die Spieltage unseres Glubbs aktiv im Stadion mitgestalten, wenn wir ohne Einschränkungen das Max-Morlock-Stadion betreten können. Eine mögliche Teilöffnung ist kein Kompromiss."

Vor den FCN-Anhängern hatten bereits andere Fan-Gruppierungen in Deutschland gegen Teilzulassungen in den Stadien protestiert und verkündet, erst wieder bei voller Auslastung in die Arenen zu kommen.

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