Gebeutelte Sporthändler suchen neue Wege zur Kundschaft

Angesichts schwacher Nachfrage suchen die zwei größten Sporthandelsketten in Deutschland nach neuen Wegen zur Kundschaft. Intersport mit seinen 1480 Geschäften meldete am Sonntag, dass der Umsatz 2018 um drei Prozent auf 2,85 Milliarden Euro geschrumpft ist.
| dpa
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Skier verschiedener Hersteller sind am in einem Sportgeschäft zu sehen. Foto: Matthias Balk/Archiv
dpa Skier verschiedener Hersteller sind am in einem Sportgeschäft zu sehen. Foto: Matthias Balk/Archiv

München - Angesichts schwacher Nachfrage suchen die zwei größten Sporthandelsketten in Deutschland nach neuen Wegen zur Kundschaft. Intersport mit seinen 1480 Geschäften meldete am Sonntag, dass der Umsatz 2018 um drei Prozent auf 2,85 Milliarden Euro geschrumpft ist. Die Konkurrenz bei Sport 2000 schnitt zwar etwas besser ab, ist aber ebenfalls nicht zufrieden: Die gut 1000 Händler der Gruppe mit mittlerweile 1491 Läden verkauften 0,3 Prozent mehr und setzten Waren für gut zwei Milliarden Euro ab. Dies reiche aber nicht, um die Kosten zu decken, sagte Geschäftsführer Andreas Rudolf zum Auftakt der Münchner Sportartikelmesse Ispo.

Eine Hauptursache für die schwachen Geschäfte ist die stetig wachsende Online-Konkurrenz. "Die Entwicklung der vergangenen Monate zeigt, wie herausfordernd die Situation für unsere Händler am Markt gerade ist", erklärte der neue Intersport-Vorstandschef Alexander von Preen. Intersport will sich nun zu einem Dienstleister entwickeln, der neben Sportartikeln Service dazu gleich mitverkauft - beispielsweise die Vermittlung von Skikursen. Sport 2000 will verstärkt sowohl Frauen als auch Jugendliche ansprechen.

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